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Die Studien stellen eingehende Lektüren einzelner Gedichte aus dem späten und spätesten Werk Rilkes dar. Es geht um die Gedichte Wie die Natur die Wesen überläßt, Die große Nacht, die Sonette I,13 und I,3 des Zyklus Die Sonette an Orpheus, das Fragment Was hat uns der Gott für ein Staunen geschenkt und das Sonett Wann war ein Mensch je so wach aus dem Umkreis des Orpheus-Zyklus. Die Lektüren versuchen der hohen gedanklichen und sprachlichen Komplexität der Gedichte Rilkes gerecht zu werden, indem die als bewegende und bewegliche Gründe dieser Lyrik zu verstehenden Motive Wagen, Staunen und Atmen als Orientierungspunkte und Achsen der poetischen Artikulation im Spannungsfeld von Intentionalität, Phänomenalität und Textualität ausgemacht und expliziert werden. Es gilt, Rilkes Modernitätsanspruch erneut zu prüfen, indem seine ambivalente Stellung zur Moderne an Reflexionen über sprachtheoretische und -praktische Impulse der Gedichte erarbeitet und nicht zuletzt die Frage nach der Aura (in) dieser Dichtung gestellt wird.

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Wagen, staunen, atmen – Studien über Gedichte von Rainer Maria Rilke

Szabó Csaba

Borító ár
4 990 Ft
Várható ár
4 491 Ft

Várható megjelenés: 2026.04

Termék részletes adatai
Szerző
Szabó Csaba
ISBN
9782336598352
Nyelv
német
Kiadó
L'Harmattan Kiadó
Cikkszám
3001100131

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Die Studien stellen eingehende Lektüren einzelner Gedichte aus dem späten und spätesten Werk Rilkes dar. Es geht um die Gedichte Wie die Natur die Wesen überläßt, Die große Nacht, die Sonette I,13 und I,3 des Zyklus Die Sonette an Orpheus, das Fragment Was hat uns der Gott für ein Staunen geschenkt und das Sonett Wann war ein Mensch je so wach aus dem Umkreis des Orpheus-Zyklus. Die Lektüren versuchen der hohen gedanklichen und sprachlichen Komplexität der Gedichte Rilkes gerecht zu werden, indem die als bewegende und bewegliche Gründe dieser Lyrik zu verstehenden Motive Wagen, Staunen und Atmen als Orientierungspunkte und Achsen der poetischen Artikulation im Spannungsfeld von Intentionalität, Phänomenalität und Textualität ausgemacht und expliziert werden. Es gilt, Rilkes Modernitätsanspruch erneut zu prüfen, indem seine ambivalente Stellung zur Moderne an Reflexionen über sprachtheoretische und -praktische Impulse der Gedichte erarbeitet und nicht zuletzt die Frage nach der Aura (in) dieser Dichtung gestellt wird.