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Das vorliegende Arbeit überblickt die Rezeption der Werke Robert Musils in Ungarn im Zeitraum vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Ende der Volksrepublik Ungarn (1989/90), wobei auch ein Blick in die Jahre nach dieser Zeitspanne erfolgt. Der österreichische Autor steht im Fokus der Untersuchung, da er als weltweit anerkannter Autor und Erneuerer des modernen Romans zu den bedeutsamsten deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts gehört und seine Rezeptionsgeschichte mit all ihren Umwegen und Hindernissen in vielerlei Hinsicht als typisch für die Aufnahme der ausländischen Literatur in Ungarn ist. Zugleich wird die Rezeption Musils im Kontext der Aufnahme der Werke weiterer Autoren der deutschsprachigen Literatur in Ungarn überblickt, wobei sowohl österreichische als auch deutsche Autoren, zum Teil das erste Mal untersucht werden: Dramatiker des 19. Jahrhunderts (Georg Büchner und Johann Nestroy), Zeitgenossen Robert Musils (Hermann Broch und Hermann Hesse), erfolgreiche (Günter Grass) und problematische Rezeptionen (Wolfgang Borchert, Dortmunder Gruppe 61 und Peter Handke), im 21. Jahrhundert einsetzende Rezeptionen (Hans Keilson und Wolfgang Herrndorf) und als ein Beispiel aus dem Bereich der Trivialliteratur jene des Ende 2024 auch in Ungarn noch am häufigsten publizierten Schriftstellers aus dem deutschsprachigen Raum (Karl May).

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Musil-rezeption in Ungarn

Gábor Kerekes

Borító ár
7 990 Ft
Várható ár
7 191 Ft

Várható megjelenés: 2026.06

Termék részletes adatai
Szerző
Gábor Kerekes
ISBN
9782336598383
Nyelv
német
Kiadó
L'Harmattan Kiadó
Cikkszám
3001102167

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Das vorliegende Arbeit überblickt die Rezeption der Werke Robert Musils in Ungarn im Zeitraum vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Ende der Volksrepublik Ungarn (1989/90), wobei auch ein Blick in die Jahre nach dieser Zeitspanne erfolgt. Der österreichische Autor steht im Fokus der Untersuchung, da er als weltweit anerkannter Autor und Erneuerer des modernen Romans zu den bedeutsamsten deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts gehört und seine Rezeptionsgeschichte mit all ihren Umwegen und Hindernissen in vielerlei Hinsicht als typisch für die Aufnahme der ausländischen Literatur in Ungarn ist. Zugleich wird die Rezeption Musils im Kontext der Aufnahme der Werke weiterer Autoren der deutschsprachigen Literatur in Ungarn überblickt, wobei sowohl österreichische als auch deutsche Autoren, zum Teil das erste Mal untersucht werden: Dramatiker des 19. Jahrhunderts (Georg Büchner und Johann Nestroy), Zeitgenossen Robert Musils (Hermann Broch und Hermann Hesse), erfolgreiche (Günter Grass) und problematische Rezeptionen (Wolfgang Borchert, Dortmunder Gruppe 61 und Peter Handke), im 21. Jahrhundert einsetzende Rezeptionen (Hans Keilson und Wolfgang Herrndorf) und als ein Beispiel aus dem Bereich der Trivialliteratur jene des Ende 2024 auch in Ungarn noch am häufigsten publizierten Schriftstellers aus dem deutschsprachigen Raum (Karl May).